Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: August 2026Anbieterin: Dr. Lynn Maxim Neumann, handelnd unter „pure prevention", Werler Str. 29, 59065 Hamm, Deutschland
1. Geltungsbereich und Vertragspartnerin
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die Buchung und Nutzung der von Dr. Lynn Maxim Neumann, handelnd unter „pure prevention" (nachfolgend „Anbieterin"), angebotenen digitalen Online-Präventionskurse, die über die Verkaufs- und Kursplattform Ablefy abgeschlossen und bereitgestellt werden.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, also an natürliche Personen, die den Vertrag zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Ablefy stellt die technische Verkaufs- und Kursplattform bereit. Vertragspartnerin des Teilnehmers für den gebuchten Kurs ist – soweit im Bestellprozess nicht ausdrücklich anders ausgewiesen – die Anbieterin.
Die Angebote richten sich primär an Verbraucher in Deutschland. Soweit Bestellungen aus anderen Ländern technisch möglich und von der Anbieterin angenommen werden, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers unberührt.
2. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags ist die zeitlich befristete Bereitstellung des jeweils gebuchten Online-Präventionskurses in digitaler Form. Der konkrete Leistungsumfang, insbesondere Kursinhalt, Anzahl und Dauer der Einheiten, Freischaltungsrhythmus, Zugangsdauer sowie gegebenenfalls Voraussetzungen für eine Teilnahmebescheinigung, ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung und den Kursinformationen.
Die Kurse dienen der Prävention und Gesundheitsförderung. Sie stellen keine individuelle ärztliche Untersuchung, Beratung, Diagnose oder Behandlung dar und ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.
Die Kurse stellen keine Berufsausbildung oder berufliche Qualifikation dar. Eine gegebenenfalls ausgestellte Teilnahmebescheinigung bestätigt die dokumentierte Kursteilnahme und enthält keine individuelle Leistungsbewertung.
3. Vertragsschluss
Die Darstellung eines Kurses auf der Website, der Ablefy-Verkaufsseite oder sonstigen Angebotsseiten stellt noch kein bindendes Vertragsangebot dar.
Mit Abschluss des elektronischen Bestellvorgangs und Betätigung der entsprechend gekennzeichneten zahlungspflichtigen Bestellschaltfläche gibt der Teilnehmer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über den ausgewählten Kurs ab.
Der Vertrag kommt zustande, sobald die Anbieterin die Bestellung über Ablefy per E-Mail bestätigt oder den Kurszugang bereitstellt, je nachdem, welches Ereignis früher eintritt.
Die Vertragssprache ist Deutsch. Soweit Ablefy eine englische Benutzeroberfläche oder englische Systemnachrichten bereitstellt, bleibt für das Vertragsverhältnis die deutsche Fassung der Vertragsunterlagen maßgeblich.
4. Preise und Zahlung
Es gilt der zum Zeitpunkt der Bestellung auf der jeweiligen Angebots- und Bestellseite ausgewiesene Gesamtpreis einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Zahlung erfolgt über die im konkreten Ablefy-Checkout angebotenen Zahlungsmethoden. Hierzu können insbesondere PayPal, Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay gehören.
Der Gesamtpreis ist mit Vertragsschluss zur Zahlung fällig. Bei fehlgeschlagener, unvollständiger oder rückbelasteter Zahlung darf der Kurszugang bis zur vollständigen Begleichung der fälligen Forderung vorübergehend gesperrt werden.
Der Teilnehmer kann nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder von der Anbieterin anerkannten Gegenforderungen sowie mit Gegenforderungen aus demselben Vertragsverhältnis aufrechnen.
5. Bereitstellung, Kursbeginn und Zugangsdauer
Der Kurszugang wird nach erfolgreichem Abschluss des Bestell- und Zahlungsvorgangs grundsätzlich unmittelbar bereitgestellt. Soweit für die sofortige Bereitstellung gesetzlich besondere Erklärungen im Zusammenhang mit dem Widerrufsrecht erforderlich sind, werden diese im Bestellprozess gesondert eingeholt.
Die reguläre Zugangsdauer beträgt, soweit in der jeweiligen Produktbeschreibung nichts Abweichendes angegeben ist, sechs Monate ab Freischaltung des Kurses. Eine automatische Vertragsverlängerung findet nicht statt.
Die einzelnen Kurseinheiten können entsprechend dem jeweiligen Kurskonzept zeitlich gestaffelt freigeschaltet werden. Bei dem ZPP-zertifizierten Präventionskurs „Klassisches Pilates – Stabilität für Rücken & Haltung" erfolgt die Freischaltung der insgesamt acht Einheiten grundsätzlich wochenweise. Die Freischaltung einer folgenden Einheit kann sowohl vom vollständigen Abschluss der vorherigen Einheit als auch vom Erreichen des vorgesehenen wöchentlichen Freischaltungszeitpunkts abhängen. Ein Anspruch auf sofortige Freischaltung aller späteren Einheiten besteht nicht.
Nach Ablauf der vereinbarten Zugangsdauer endet der Onlinezugriff auf die Kursvideos und die nicht dauerhaft zum Download bereitgestellten Inhalte automatisch.
6. Kursbearbeitung und technische Dokumentation der Teilnahme
Bei entsprechend ausgestalteten Präventionskursen wird die Bearbeitung der einzelnen Einheiten technisch dokumentiert. Hierzu kann insbesondere gehören, dass Kursvideos vollständig abgespielt werden müssen und ein Vor- oder Überspringen technisch eingeschränkt ist.
Am Ende einer Einheit kann eine kurze, automatisch ausgewertete Abschlussfrage vorgesehen sein. Diese dient der technischen Bestätigung des Einheitenabschlusses. Sie wird nicht manuell durch die Anbieterin bewertet, ist nicht benotet und stellt keine individuelle Bewertung des Wissens, der Übungsausführung oder des persönlichen Trainingsfortschritts dar.
Ist eine korrekte Antwort für den technischen Abschluss einer Einheit erforderlich, kann die Abschlussfrage nach einem Reset erneut bearbeitet werden. Ein endgültiges Nichtbestehen des Kurses aufgrund einer solchen Abschlussfrage ist nicht vorgesehen.
Die technische Dokumentation kann lediglich die Nutzung der bereitgestellten Kursfunktionen erfassen. Eine persönliche Kontrolle oder Bewertung der tatsächlichen körperlichen Übungsausführung findet bei dem On-Demand-Kurs nicht statt.
7. Teilnahmebescheinigung
Soweit für einen gebuchten Präventionskurs eine Teilnahmebescheinigung zur Vorlage bei einer Krankenkasse angeboten wird, wird diese nur ausgestellt, wenn die in der Produktbeschreibung und im Kurs vorgesehenen Teilnahmevoraussetzungen vollständig erfüllt sind.
Soweit nicht ausdrücklich abweichend angegeben, setzt die Teilnahmebescheinigung insbesondere die vollständige Bearbeitung aller vorgesehenen Kurseinheiten einschließlich der technischen Einheitenabschlüsse innerhalb von zwölf Wochen ab Freischaltung der ersten Kurseinheit voraus.
Die Teilnahmebescheinigung bestätigt die dokumentierte Kursteilnahme. Sie enthält keine Benotung und keine individuelle Bewertung der Übungsausführung, des persönlichen Trainingsfortschritts oder einer fachlichen Leistung.
Die Bescheinigung wird nach vollständiger Erfüllung der Voraussetzungen manuell erstellt und so schnell wie möglich, spätestens innerhalb von fünf Werktagen, per E-Mail an die beim Kauf hinterlegte E-Mail-Adresse versendet.
Wird die für die Teilnahmebescheinigung maßgebliche Frist ohne eine nach diesen AGB zu berücksichtigende Verlängerung überschritten, besteht kein Anspruch auf Ausstellung der Teilnahmebescheinigung. Der vereinbarte Kurszugang bleibt davon unberührt und besteht grundsätzlich bis zum Ende der regulären Zugangsdauer fort.
Bei einer nachweisbaren erheblichen technischen Störung im Verantwortungsbereich der Anbieterin oder der eingesetzten Kursplattform, durch die die Kursteilnahme für einen nicht nur unerheblichen Zeitraum verhindert wird, kann die für die Teilnahmebescheinigung geltende Frist angemessen verlängert werden.
8. Teilnahmevoraussetzungen, Kontraindikationen und Eigenverantwortung
Die Kurse richten sich an gesunde Erwachsene ab 18 Jahren.
Vor Abschluss der Buchung werden die für den jeweiligen Kurs geltenden gesundheitlichen Ausschlusskriterien beziehungsweise Kontraindikationen angezeigt. Soweit der Bestellprozess eine entsprechende Pflichtbestätigung vorsieht, kann die Buchung nur abgeschlossen werden, wenn der Teilnehmer aktiv bestätigt, dass keine der dort aufgeführten Kontraindikationen vorliegt.
Bestehen gesundheitliche Beschwerden, Einschränkungen oder sonstige Unsicherheiten hinsichtlich der persönlichen Eignung für den Kurs, die nicht bereits zu einem Ausschluss nach den angezeigten Kontraindikationen führen, ist die Teilnahme vorab ärztlich abzuklären.
Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Der Teilnehmer ist verpflichtet, die eigenen körperlichen Grenzen zu beachten, die im Kurs vermittelten Sicherheitshinweise einzuhalten und Übungen bei Schmerzen, Schwindel, Atemnot, Unwohlsein, Beschwerden oder Überforderung unverzüglich zu beenden.
Die Anbieterin schuldet keine individuelle medizinische Beurteilung der persönlichen Teilnahmefähigkeit und keine individuelle Kontrolle der Übungsausführung.
9. Technische Voraussetzungen und Materialien
Für die Nutzung des Kurses benötigt der Teilnehmer ein geeignetes internetfähiges Endgerät, eine stabile Internetverbindung, einen aktuellen Browser und eine Möglichkeit zur Tonausgabe. Eine besondere Software oder App ist grundsätzlich nicht erforderlich.
Soweit Ablefy entsprechende Funktionen bereitstellt, können Untertitel bei Bedarf eingeblendet werden.
Für die praktische Teilnahme wird eine geeignete Pilates- oder Gymnastikmatte benötigt. Bei Bedarf können zusätzlich ein Handtuch oder ein kleines Kissen verwendet werden. Die erforderlichen Materialien sind nicht im Kurspreis enthalten und vom Teilnehmer selbst bereitzustellen.
Der Teilnehmer hat für eine sichere Trainingsumgebung und ausreichend freie Bewegungsfläche zu sorgen.
10. Persönlicher Kurszugang
Der Kurszugang ist personenbezogen und nicht übertragbar. Die Nutzung auf mehreren eigenen Endgeräten des Teilnehmers ist zulässig.
Nicht gestattet sind insbesondere die Weitergabe von Zugangsdaten, Account-Sharing oder die Nutzung des persönlichen Zugangs durch andere Personen, auch innerhalb desselben Haushalts.
Bei einem erheblichen Verstoß gegen diese Pflichten kann die Anbieterin den Teilnehmer zur Unterlassung auffordern und den Zugang bei fortgesetztem Verstoß vorübergehend oder dauerhaft sperren. Bei schwerwiegendem Missbrauch, insbesondere bei öffentlicher oder systematischer Weitergabe von Zugangsdaten oder Kursinhalten, kann eine sofortige Sperrung erfolgen. Gesetzliche Rechte des Teilnehmers bleiben unberührt.
11. Teilnehmerunterlagen und Nutzungsrechte
Sämtliche Kursinhalte, insbesondere Videos, Texte, Unterrichtskonzepte, Grafiken, Fotos, Audioinhalte und Teilnehmerunterlagen, sind urheberrechtlich oder durch sonstige Schutzrechte geschützt.
Für die online bereitgestellten Kursvideos und sonstigen nicht dauerhaft herunterladbaren Inhalte erhält der Teilnehmer für die vereinbarte Zugangsdauer ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht ausschließlich zur persönlichen privaten Nutzung.
Zum Download bereitgestellte Teilnehmerunterlagen dürfen vom Teilnehmer heruntergeladen und auch nach Ende der Zugangsdauer dauerhaft für den eigenen privaten Gebrauch gespeichert und genutzt werden.
Nicht gestattet sind insbesondere:
- die Weitergabe oder Veröffentlichung von Kursvideos, Teilnehmerunterlagen oder sonstigen Kursinhalten an Dritte,
- die Vervielfältigung oder Verbreitung über den eigenen privaten Gebrauch hinaus,
- das Hochladen auf andere Websites, Plattformen, soziale Netzwerke oder Dateiaustauschdienste,
- die Bearbeitung oder Nutzung der Inhalte für eigene Kurse, Schulungen, berufliche oder sonstige kommerzielle Zwecke,
- die Weitergabe oder Veräußerung der eingeräumten Nutzungsrechte.
12. Fachliche Betreuung und technischer Support
Für allgemeine fachliche Fragen zu den im Kurs vermittelten Inhalten steht die Kursleitung unter kursleiter@pure-prevention.de zur Verfügung. Fachliche Anfragen werden grundsätzlich innerhalb von 48 Stunden beantwortet.
Die fachliche Betreuung umfasst keine individuelle ärztliche Beratung, keine Diagnose oder Therapie, keine individuelle Trainingsplanung und keine persönliche Analyse der Übungsausführung anhand von Fotos oder Videos.
Technische Anfragen können an support@pure-prevention.de gerichtet werden. Sie werden so schnell wie möglich, in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, bearbeitet.
Beschwerden, Vertragsfragen und sonstige allgemeine Anliegen können an info@pure-prevention.de gerichtet werden. Ein telefonischer Kundensupport ist nicht Bestandteil der vertraglich geschuldeten Leistung.
13. Technische Verfügbarkeit und Störungen
Die Anbieterin bemüht sich um eine zuverlässige Bereitstellung der Kursinhalte. Eine jederzeit vollständig unterbrechungsfreie technische Verfügbarkeit kann aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten, technischer Störungen, Störungen bei externen Infrastruktur- oder Plattformanbietern oder vergleichbarer Umstände nicht gewährleistet werden.
Bei erheblichen technischen Störungen im Verantwortungsbereich der Anbieterin oder der eingesetzten Kursplattform, die die Nutzung des Kurses für einen nicht nur unerheblichen Zeitraum verhindern, werden die für die Teilnahmebescheinigung maßgebliche Frist und erforderlichenfalls auch die vereinbarte Zugangsdauer angemessen verlängert.
Technische Störungen sollen möglichst unverzüglich unter support@pure-prevention.de mitgeteilt werden.
Gesetzliche Rechte wegen Nichtbereitstellung oder mangelhafter Bereitstellung digitaler Produkte bleiben unberührt.
14. Änderungen digitaler Kursinhalte
Während der Zugangsdauer können Änderungen an digitalen Kursinhalten vorgenommen werden, soweit hierfür ein triftiger Grund besteht und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Triftige Gründe können insbesondere zwingende rechtliche oder behördliche Anforderungen, die Beseitigung technischer oder inhaltlicher Fehler, Maßnahmen zur IT-Sicherheit oder notwendige Anpassungen zur technischen Kompatibilität sein.
Durch eine solche Änderung entstehen dem Teilnehmer keine zusätzlichen Kosten. Gesetzliche Informations-, Gewährleistungs- und Beendigungsrechte bei Änderungen digitaler Produkte bleiben unberührt.
15. Gesetzliche Rechte bei digitalen Produkten
Es gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Bereitstellung digitaler Produkte, insbesondere die gesetzlichen Rechte bei Nichtbereitstellung oder Mängeln.
Diese AGB beschränken keine zwingenden gesetzlichen Ansprüche des Teilnehmers auf Herstellung des vertragsgemäßen Zustands, Minderung, Vertragsbeendigung, Schadensersatz oder Aufwendungsersatz, soweit die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
16. Widerrufsrecht
Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Die Einzelheiten, insbesondere die Voraussetzungen und Folgen eines möglichen vorzeitigen Erlöschens des Widerrufsrechts bei der sofortigen Bereitstellung digitaler Inhalte, ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und den im Bestellprozess abgegebenen Erklärungen.
Zusätzlich kann ein gesetzlich bestehendes Widerrufsrecht über die auf den Ablefy-Seiten bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion ausgeübt werden. Die Funktion ist im Footer der Ablefy-Seiten sowie derzeit unter support.ablefy.io erreichbar. Nach Übermittlung über die elektronische Widerrufsfunktion wird unverzüglich eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt. Die Bereitstellung der Funktion begründet kein Widerrufsrecht, wenn dieses bereits wirksam erloschen ist.
Die gesetzlichen Voraussetzungen für das Erlöschen des Widerrufsrechts werden durch diese AGB nicht ersetzt oder eingeschränkt.
17. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Anbieterin auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleibt unberührt.
18. Krankenkassenbezuschussung und Erstattung
Soweit ein Kurs nach § 20 SGB V beziehungsweise nach den jeweils geltenden Kriterien der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert ist, kann eine Bezuschussung oder Erstattung durch gesetzliche Krankenkassen in Deutschland möglich sein.
Die konkrete Entscheidung über Anspruch, Höhe, Anzahl erstattungsfähiger Kurse und weitere Voraussetzungen trifft ausschließlich die jeweilige Krankenkasse. Angaben der Anbieterin zu Erstattungsmöglichkeiten beruhen auf den jeweils verfügbaren Informationen und stellen keine Garantie einer Erstattung im individuellen Fall dar.
Angaben zur Krankenkassenerstattung beziehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, ausschließlich auf gesetzliche Krankenkassen in Deutschland. Für Teilnehmende aus Österreich, der Schweiz oder anderen Staaten wird keine Erstattung durch deutsche gesetzliche Krankenkassen zugesagt.
19. Verbraucherstreitbeilegung
Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
20. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts ihres Aufenthaltsstaates entzogen wird.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.